Gelungener Abschluss

Das von der Carl-Zeiss-Stiftung finanzierte Forschungsprojekt endete mit der Abschlussveranstaltung „Führungsethik in der Hochschullehre“ am 13. und 14. Juni 2022.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Frau Müller-Trimbusch von der Carl-Zeiss-Stiftung das Forschungsprojekt sowie alle Gäste in der Alten Aula der Universität Tübingen. Auch Prorektorin Dr. Scheer richtete Grußworte aus. Frau Dr. Bister als Leiterin der Abteilung Personalentwicklung der Universität Tübingen verdeutlichte die Relevanz des Forschungsprojektes durch eine kurze Einführung in die erst kürzlich initiierte Führungskräfteentwicklung an der Universität Tübingen. Professor Dr. Thomas Potthast, einer der drei Projektleiter*innen des Forschungsprojektes, ordnete das Forschungsprojekt Führungsethik in den Wissenschaften ein.

Am Nachmittag des ersten Tages gaben sieben Kurzvorträge unterschiedliche Einblicke in das Forschungsprojekt. Die Minimaldefinition von Führung bildete die Grundlage für die Frage, welche Kompetenzen Führungsethik bedarf und welche Inhalte im entwickelten Seminar gelehrt wurden. Unterschiedliche Methoden des Seminars wurden vorgestellt und sogar interaktiv mit den Gästen erfahrbar gemacht. Das Projekt wurde gerahmt von der Pandemie, daher wurden Veränderungen im Seminar und in der Messung aufgrund dieser erläutert. Ebenso wurden die empirischen Ergebnisse im Projekt visualisiert. Die Lessons Learned, welche das interdisziplinäre Projektteam gemacht hat, bildeten den Abschluss der Kurzvorträge. Umrahmt waren die Kurzvorträge mit Videos, welche O’Töne von Teilnehmenden am Seminar „Führungsethik“ eingefangen haben. Diese erlaubten die Zielgruppe und ihr Interesse an diesem Seminarkonzept authentisch darzustellen und die Relevanz des Themas für die Studierenden und Promovierenden zu unterstreichen.

Im Anschluss fand die Keynote mit Dr. Stephan Konrad von Currenta GmbH und Dr. Thomas Sauer von Evonik Industries AG und von VAA Führungskräfte Chemie statt, die wertvolle Einblicke für Nachwuchsführungskräfte zum Thema Führung und Führungsethik geben konnten. Die hybride Veranstaltung erlaubte es alle Projektpartner*Innen und interessierte Gäste digitale in die Alte Aula zu schalten.

Der zweite Tag stand im Namen des Workshops „Ethiklehre der Zukunft“. Nach kurzen Impulsvorträgen konnten die Gäste in Gruppenarbeit und später gemeinsam im Plenum zum einen die Frage diskutieren, welche führungsethischen Kompetenzen Führungskräfte der Zukunft brauchen und zum anderen, inwieweit anwendungsbezogenen Ethik neue zielgruppengerechte Lehr-Lernformate braucht. Der Austausch war ein Gewinn für alle Beteiligten.